60 Jahre Mondlandung – Raumfahrtregion Stuttgart stärken
Unser Antrag, das 60-jährige Jubiläum der Mondlandung als Chance für die
Raumfahrtregion Stuttgart zu nutzen und das Thema „Raumfahrt und Weltraum“ zu
prägen, wurde abgelehnt. Es gab zwar noch nicht einmal eine Debatte, aber
immerhin ein Vertreter einer anderen Fraktion meinte, dass der Antrag „natürlich
abzulehnen“ sei, aber nicht aus inhaltlichen Gründen.
Wir wollen Wirtschaftsförderung und KulturRegion Stuttgart beauftragen, ein
gemeinsames Konzept zu entwickeln, um das Jubiläum der Mondlandung 2029 zu
einem wirtschaftlichen, technologischen und kulturellen Impuls für die gesamte
Region zu machen.
Denn: Die Region Stuttgart ist Heimat zahlreicher Unternehmen,
Forschungseinrichtungen und innovativer Neulinge aus Luft- und Raumfahrt.
Das Jubiläum hätte genutzt werden können, um
– bestehende Weltraum-Formate zu bündeln und weiterzuentwickeln
– Konferenzen, Ausstellungen, Bildungsprojekte und Netzwerkveranstaltungen zu
planen
– Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft enger zu vernetzen
– Sichtbarkeit für regionale Raumfahrtkompetenz zu schaffen
– junge Menschen für MINT-Berufe zu begeistern
– neue wirtschaftliche Potenziale in Zukunftsfeldern zu erschließen
Die Region Stuttgart verfügt bereits heute über bedeutende Kompetenzen in der Luft-
und Raumfahrt. Diese gilt es auszubauen und gezielt weiterzuentwickeln.
Die Rendite an Wertschöpfung und Steuereinnahmen wäre dann um ein Vielfaches
höher. Vielleicht findet sich ja bald in der Region Stuttgart das nächste Raumfahrt-
Apple, oder das nächste SpaceX oder ein anderes wirtschaftsstarkes Unternehmen
mit entsprechenden Steuerzahlungen und Arbeitsplätzen?
Das 60-jährige Jubiläum der Mondlandung wäre eine ideale Gelegenheit, die Region
als den Raumfahrtstandort zu positionieren. Wir wollen verhindern, dass die Region hier den Anschluss verliert, und sehen in einem solchen Vorstoß eine Investition in
die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität der gesamten Region.
Die anderen Fraktionen lehnen aus ideologischen und parteitaktischen Gründen
unsere Anträge ab. Das wirtschaftliche Wohlergehen der Region und ihrer Bewohner
setzen sie damit leichtfertig aufs Spiel!
Unseren Antrag finden Sie auf den Seiten 38 – 39:



