Wohnungsnot erreicht historischen Rekordwert

Die Zahl der Menschen, die in Baden-Württemberg wegen akuter Wohnungsnot Hilfe suchen, hat mit fast 13.800 Betroffenen einen neuen historischen Rekordwert erreicht. Laut der Liga der freien Wohlfahrtspflege ist dies ein Anstieg von rund drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei die tatsächliche Dunkelziffer vermutlich noch deutlich höher liegt. Hauptursachen für diese Entwicklung sind die stetig steigenden Lebenshaltungskosten bei gleichzeitigem Mangel an erschwinglichem Wohnraum. Die Wohlfahrtsverbände warnen davor, dass ihre Hilfsangebote wie Tagesstätten und Beratungsstellen aufgrund finanzieller Engpässe und der dauerhaft hohen Belastung zunehmend unter Druck geraten. Die Wohnungsnot in Baden-Württemberg verschärft sich massiv und überfordert zunehmend das Unterstützungssystem der Wohlfahrtsverbände, was ein dringendes politisches Umsteuern beim bezahlbaren Wohnraum erfordert.
Umso schlimmer, dass erfolgreiche Programme zur Prävention von Wohnungslosigkeit eingestampft werden, wie beispielsweise in Schorndorf zum vergangenen Jahreswechsel. 
Im Kreistag Rems-Murr hat die AfD-Fraktion beantragt, die umstrittene Stelle „Derex“ umzuwidmen, um den Wegfall der Stelle in Schorndorf mit diesen Ressourcen zu kompensieren und die dringend gebotene Hilfe so weiter anbieten zu können. Leider haben die anderen Fraktionen dagegen gestimmt. 
Erschwinglichen Wohnraum gibt es nur mit der AfD!

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